75 Jahre Wiedergründung DSB: Protektoratsübernahme einer der Höhepunkte
Im Jahr 2026 feiert der DSB sein 75-jähriges Jubiläum der Wiedergründung und begleitet das ganze Jahr über das Jubiläum mit verschiedenen Aktionen. Die Protektoratsübernahme durch Prinz Hubertus von Sachsen-Coburg und Gotha am 13. März in Coburg ist dabei einer der absoluten Höhepunkte.
Am Freitag, 13. März 2026, 18:00 Uhr, wird Prinz Hubertus von Sachsen-Coburg und Gotha im Roten Salon auf Schloss Callenberg das Protektorat über den Deutschen Schützenbund übernehmen. Der 50-Jährige tritt damit die Nachfolge seines im vergangenen Jahr verstorbenen Vaters, Prinz Andreas, an, der von 1999 bis 2025 Protektor des Deutschen Schützenbundes war. Der damalige DSB-Präsident Josef Ambacher hatte mit der Wiedereinführung eines Protektors im Juli 1999 eine Rückbesinnung auf die ursprünglichen Werte des Schützenwesens bezweckt.
In den 1950er und 1960er Jahren fungierten die Bundespräsidenten Theodor Heuss und Heinrich Lübke als Schirmherren des heute mit ca. 1,35 Mio. Mitgliedern fünftgrößten olympischen Sportverbands in Deutschland. Das Protektorat des Sachsen-Coburg Gotha’schen Hauses geht auf den Gründer des Deutschen Schützenbundes im Jahr 1861, Herzog Ernst II., zurück.
Das Protektorat soll an das Selbstbewusstsein, den Mut, den Freiheits- und Einheitswillen, Solidarität und Innovationskraft der Schützen und ihres ersten Protektors und Mitgründers des Deutschen Schützenbundes, Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha, erinnern, der seit seiner Jugend enge Kontakte zu den Gothaer und Coburger Schützen pflegte.
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